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KLAPPENTEXT

Ein Roman mit viel Gefühl, Spannung und einem Hauch Erotik. Die Kalifornierin Victoria, jung, blond und bildhübsch, lebte bisher ein unaufgeregtes Leben ohne besondere Höhepunkte. Ihre Hingabe gilt ausschließlich ihrem Freund Oliver Ross, einem Journalisten und Frauenliebling, der sie jedoch mit seinen vielen Seitensprüngen immer wieder enttäuscht. Aus Leichtsinn, aber auch als Trotz, lässt sie sich von ihrer besten Freundin Barbara dazu überreden, mit dem geheimnisvollen argentinischen Arzt, Ramon García, eine Scheinehe einzugehen, um ihm eine Aufenthaltsmöglichkeit in den USA zu verschaffen.

 

Ihr Leben wird völlig auf den Kopf gestellt, als sie Ramon eines Tages nach Paraguay begleitet und in einen Strudel sich überschlagender politischer Ereignisse gerissen wird. Kann ihr Oliver doch noch den Halt geben, den sie jetzt so dringend brauchen würde, oder wird sie ein Opfer von Ramons Vergangenheit, das auch ihn selbst einzuholen droht?

 

Fesselnd geschrieben bis zum fulminanten Ende, führt die Geschichte um Victoria, Ramon und Oliver den Leser auf mehrere Schauplätze nach Kalifornien und Kanada, über Afrika bis nach Südamerika.  

 

LESEPROBE

Orlandos Augen wanderten über die Gestalt der blonden Frau, die vor ihm stand, und sein Gesicht wurde bleich. Nie zuvor war ihm eine schönere Frau unter die Augen getreten. Für einen Augenblick vergaß er sogar den Argentinier. Dieser war ohnehin kein Problem mehr, nun, da er sie hatte. Aber, bei Gott, er hatte nicht erwartet, dass sie so exquisit und so wunderschön sein würde. Sie erschien ihm wie eine Göttin mit ihrer Porzellanhaut, ihrem engelsgleichen Haar, den umwerfenden Brüsten und ihren weit offenen ängstlichen Augen. Madre de Dios, sie war ein Geschenk des Himmels für einen Greis wie ihn.

Er musste sich räuspern, dann erhob er sich halb aus seinem Stuhl und bedeutete ihr, ihm gegenüber Platz zu nehmen. Als sie auf den Stuhl zuging, berauschten sich seine Augen an den sanft schwingenden Brüsten unter ihrem weißen Baumwollkleid. Er konnte spüren, wie ihm der Schweiß das Rückgrat hinunterfloss und er lehnte sich zurück.

»Señora, ich bedaure zutiefst, dass ich Sie unter solchen, hm, etwas ungewöhnlichen Umständen hierherbringen ließ, aber ich hatte leider keine andere Wahl. Ich hoffe, Sie werden mir vergeben. Sie wissen, warum Sie hier sind«?

Victoria schüttelte stumm den Kopf.

Der General lächelte milde. »Dann werde ich es Ihnen erklären. Vor einigen Tagen wurden Sie in Gesellschaft eines Mannes mit Namen Ramon Garcia gesehen, und daraus schloss ich, dass Sie ihn kennen müssen«.

Victoria fürchtete, ihre Stimme könnte versagen, als sie entgegnete: »Ich kenne ihn flüchtig«.

Sein mildes Lächeln vertiefte sich. Er beneidete den Argentinier um diese Frau, und sein Hass auf ihn wuchs ins Unendliche. »Lassen Sie uns ehrlich miteinander umgehen, Señora. Garcia ist ein sehr gefährlicher Mann und ich würde Ihnen dringend raten, sich von ihm zu distanzieren. Er ist für den Tod vieler loyaler Bürger verantwortlich. Er ist nichts weiter als ein Terrorist und wir werden den Mann, sobald wir ihn finden, festnehmen und ihn getreu dem Gesetz verurteilen, was im Falle des Hochverrats Todesstrafe durch ein Erschießungskommando bedeutet«.

Zufrieden beobachtete er die Wirkung seiner Worte. Victoria war weiß wie die Wand geworden. »Allerdings, wenn Ihre Aussage zur Verhaftung dieses Mannes führt, werde ich persönlich veranlassen, dass die Todesstrafe in eine Gefängnisstrafe umgewandelt wird. Sie könnten, wenn Sie so wollen, sein Leben retten«.

      Victoria schlug die Beine übereinander, in der Hoffnung, der General würde die Schweißspuren nicht sehen, die sie im roten Polsterstoff hinterlassen hatten. Orlando zwang sich, nicht auf diese herrlich langen, schlanken Beine zu starren.

»Ich sehe Ihren Standpunkt, Herr General«, antwortete sie kühn, »aber leider kann ich Ihnen nicht behilflich sein. Ramon Garcia und ich haben uns rein zufällig auf dem Flug von Los Angeles kennengelernt. Ich habe keine Ahnung, wo er abgestiegen ist, so vertraut waren wir nicht«.

Ihr Herz raste wie wild. Würde er ihr das glauben?

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Christina Unger

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